Diodenlaser oder CO2-Laser, Faser oder Galvo? Für die meisten Einsteiger ist ein Diodenlaser mit 10–20 W die beste erste Maschine: erschwinglich, kompakt und sehr gut auf Holz, Leder, Schiefer und dunklem Acryl. Nimm einen CO2-Laser, um dickeres Holz oder jedes Acryl zu schneiden, transparentes inklusive, oder um Glas zu mattieren. Nimm einen Faserlaser, fast immer als Galvo gebaut, wenn du vor allem Metall markierst.
Die kurze Antwort
Holz, Leder, Schiefer und erste Schritte: Diode. Schneiden, transparentes Acryl und Glas: CO2. Blankes Metall und Serienmarkierung: Faser-Galvo.
Ein Galvo ist keine vierte Laserart, sondern eine schnellere Art, den Strahl zu bewegen, über ein kleineres Feld.
Diodenlaser oder CO2-Laser oder Faserlaser: So funktionieren sie
Alle drei bündeln Licht zu einem Punkt, der heiß genug ist, um die Oberfläche zu verbrennen, zu schmelzen oder zu verdampfen. Was sich ändert, ist die Wellenlänge, und sie entscheidet, welche Materialien den Strahl absorbieren und welche ihn durchlassen oder reflektieren.
Diodenlaser: blaues Licht bei etwa 450 nm
Ein Diodenlaser ist ein Halbleitermodul, oft aus mehreren kombinierten Dioden, auf einem Kopf, der sich auf Schienen bewegt. Sein sichtbares blaues Licht (etwa 445–455 nm) wird von dunklen und organischen Materialien gut absorbiert: Holz, Leder, Pappe. Transparente und blaue Materialien lassen es direkt durch.
Die Module reichen von 5 bis 40 W optischer Leistung. Achte auf diese Zahl, nicht auf die elektrische Aufnahme, mit der manche Angebote werben: Eine als „80 W“ verkaufte Diode liefert womöglich 10 W Licht.
CO2-Laser: Infrarot bei 10,6 µm
Ein CO2-Laser erzeugt seinen Strahl in einer gasgefüllten Röhre: einer Glasröhre bei den meisten Hobby- und Kleingewerbemaschinen, einer HF-Metallröhre bei Premiummodellen. Spiegel leiten den Strahl zum Kopf. Seine Wellenlänge im fernen Infrarot, 10.600 nm, wird von fast jedem Nichtmetall absorbiert: Holz, Papier, Leder, Stoff, jedes Acryl, Glas und Stein.
Deshalb schneidet ein CO2-Laser mit 40–55 W einige Millimeter dickes Sperrholz und Acryl in einem Durchgang, wo eine Diode mehrere braucht. Blankes Metall reflektiert ihn.
Faserlaser: nahes Infrarot bei etwa 1064 nm
In einem Faserlaser wird das Licht in einer Glasfaser erzeugt und verstärkt, in einer geschlossenen, luftgekühlten Quelle. Seine Wellenlänge von 1064 nm ist unsichtbar und wird von Metallen (Stahl, Edelstahl, Messing, Aluminium, Titan) und von vielen Kunststoffen gut absorbiert. Gütegeschaltete Quellen (Q-Switch) sind der Standard; bei MOPA-Quellen stellst du Pulsbreite und Frequenz ein, was Farben auf Edelstahl und dunklere Markierungen auf eloxiertem Aluminium ermöglicht.
Ein Faser-Markierlaser graviert Metall mit wiederholten Durchgängen tief, schneidet aber weder Holz noch Acryl. Blech zu schneiden ist ein Fall für industrielle Fasermaschinen ab einem Kilowatt.
Was ist ein Galvo-Laser?
„Galvo“ beschreibt, wie sich der Strahl bewegt, nicht, wie er erzeugt wird. Bei einem Portallaser fährt der Kopf auf Schienen entlang X und Y. Bei einem Galvo-Laser bleibt der Kopf stehen: Zwei kleine Spiegel auf Galvanometer-Motoren lenken den Strahl durch eine Planfeldlinse (F-Theta). Da fast keine Masse bewegt wird, markiert er mit mehreren Tausend mm/s.
Der Preis dafür ist das Feld. Eine gängige Linse mit 160 mm deckt etwa 110 × 110 mm (4,3 × 4,3 Zoll) ab; größere Linsen erreichen 300 × 300 mm, mit größerem Laserpunkt und weniger Leistung pro mm². Die meisten Faser-Markierlaser sind Galvos; es gibt auch CO2- und UV-Galvos.
Welche Materialien kann welcher Laser gravieren oder schneiden?
Typische Hobbyleistungen: Diode 10–20 W, CO2 40–60 W, Faser 20–30 W. Ein Galvo folgt der Spalte seiner Quelle. Teste immer zuerst auf einem Reststück.
| Material | Diode (450 nm) | CO2 (10,6 µm) | Faser (1064 nm) |
|---|---|---|---|
| Holz, Sperrholz | Graviert; schneidet dünne Platten | Graviert und schneidet dickere Platten | Leichte Oberflächenmarkierung, nicht seine Aufgabe |
| Transparentes Acryl | Nein: Der Strahl geht hindurch | Ja: matte Gravur, saubere, polierte Schnitte | Nein |
| Farbiges Acryl | Dunkle, opake Farben; schneidet dünne Platten | Ja, jede Farbe | Unzuverlässig |
| Leder | Graviert; schneidet dünnes Leder | Graviert und schneidet | Nicht seine Stärke |
| Glas | Nicht direkt (braucht Farbe oder eine Beschichtung) | Mattierung, Flaschen mit Drehachse | Nicht auf klarem Glas (ein UV-Laser kann das) |
| Schiefer und Stein | Ja, guter Kontrast | Ja | Markiert; Ergebnisse schwanken |
| Blankes Metall | Markierspray nötig; schwache Anlauffarbe auf Edelstahl | Nur mit Markierspray | Ja: markiert, graviert tief, färbt Edelstahl (MOPA) |
| Eloxiertes oder lackiertes Metall | Ja: entfernt die Beschichtung | Ja: entfernt die Beschichtung | Ja |
| Kunststoffe (ABS, POM …) | Dunkle Kunststoffe markierbar, viele schmelzen | Graviert und schneidet viele; vorher testen | Markiert viele Kunststoffe, eine gängige Industrieanwendung |
Eine Regel gilt für jeden Laser: Graviere oder schneide nie PVC, Vinyl oder irgendetwas, das Chlor enthält: Die Dämpfe sind giftig und greifen die Maschine an. Wenn du einen Kunststoff nicht sicher bestimmen kannst, laser ihn nicht.
Kann ein Diodenlaser Metall gravieren?
Teilweise. Ein Diodenlaser entfernt Lack oder die Eloxalschicht von Aluminium sauber und mit gutem Kontrast. Auf blankem Edelstahl braucht er ein Markierspray, sonst hinterlässt er nur langsam eine schwache Anlauffarbe. Tief gravieren oder Metall schneiden kann er nicht. Manche Maschinen ergänzen dafür neben der blauen Diode ein schwaches Infrarotmodul mit 1064 nm; für regelmäßige Metallarbeiten bleibt ein Faserlaser das richtige Werkzeug.
Faserlaser, CO2 oder Diode: Geschwindigkeit, Arbeitsbereich und Schneiden
| Diode (Portal) | CO2 (Portal) | Faser (Galvo) | |
|---|---|---|---|
| Gravurgeschwindigkeit (Herstellerangaben) | Etwa 100–600 mm/s | Etwa 300–1.000 mm/s | Mehrere Tausend mm/s |
| Arbeitsbereich | Etwa 400 × 400 mm (16 × 16 Zoll) bei offenen Rahmen | Von 300 × 200 mm (Typ K40) bis über 1.000 mm bei Schrankmaschinen | Standard 110 × 110 mm, bis etwa 300 × 300 mm |
| Schneiden | Dünnes Material; dickeres in mehreren Durchgängen | Holz und Acryl in einem Durchgang; die Stärke wächst mit der Leistung | Nicht dafür gemacht; dünnes Blech mit vielen Durchgängen |
Wartung, Sicherheit und Platz: die versteckten Kosten
Wartung
- Diode: Linse reinigen, Riemen und Rollen prüfen. Keine Justage, kein Kühlwasser.
- CO2: Spiegel und Linse reinigen, die Spiegel nach einem Stoß neu justieren, das Kühlwasser im Blick behalten. Glasröhren sind Verschleißteile, von den Händlern mit etwa 1.500 bis 10.000 Stunden angegeben; HF-Röhren halten länger, kosten aber viel mehr.
- Faser: nahezu wartungsfrei. Die Hersteller geben für die Quellen meist um die 100.000 Stunden an; halte die Linse sauber.
Sicherheit: Laserklasse, Gehäuse und Schutzbrille
Offene Diodenlaser und Galvo-Markierer ohne Gehäuse sind Produkte der Klasse 4: Der Strahl und seine Reflexionen können deine Augen sofort verletzen und Brände auslösen. Eine vollständig geschlossene Maschine mit Sicherheitsverriegelungen und Filterfenster kann als Klasse 1 zertifiziert sein. Prüf das Typenschild, nicht die Werbung.
Eine Schutzbrille muss mit einer optischen Dichte (OD) für genau deine Wellenlänge ausgewiesen sein: Eine Brille für eine blaue Diode ist nicht unbedingt für 1064 nm geeignet, prüf also die auf dem Glas aufgedruckte OD. Der Faserstrahl ist unsichtbar und damit für die Augen am tückischsten. Egal welcher Laser: Lass ihn nie unbeaufsichtigt und halte einen Feuerlöscher griffbereit.
Platz, Kühlung und Rauchabsaugung
Ein offener Diodenrahmen passt auf einen Schreibtisch, braucht aber ein Gehäuse oder gute Belüftung. Ein CO2-Tischgerät ist 0,7 bis 1 m (28–40 Zoll) breit und braucht eine Wasserkühlung für seine Glasröhre, oft einen separaten Wasserkühler (Chiller), sowie einen Abluftschlauch zum Fenster; ein Schrankgerät mit 100 W braucht eine eigene Stellfläche. Ein Faser-Galvo braucht wenig Platz, aber trotzdem eine Abschirmung und eine Absaugung.
Jeder Laser erzeugt Rauch und Feinstaub: Leite die Abluft nach draußen oder nutze eine Absaugung mit Filter.
Was kostet ein Lasergravierer 2026?
Grobe Marktpreise in US-Dollar für 2026, nur die Maschine. Sie schwanken mit Aktionen, Paketen und Regionen: Nutze sie, um ein Budget abzustecken, nicht als Angebote.
| Kategorie | Typischer Preis 2026 | Zusätzlich einplanen |
|---|---|---|
| Einsteiger-Diode, 5–10 W, offener Rahmen | Etwa $200–600 | Gehäuse oder Absaugung, Schutzbrille |
| Diode ab 20 W | Etwa $500–1.500, mehr mit Gehäuse und Kamera | Absaugung, Air Assist, falls nicht enthalten |
| CO2-Tischgerät, 40–55 W | Etwa $550–800 für ein einfaches Gerät vom Typ K40; $2.000–5.000 geschlossen, mit Kamera | Wasserkühler, Abluftschlauch, Ersatzröhre |
| Größerer CO2-Laser, 60–100 W+ | Etwa $3.000–8.000 und mehr | Stellfläche, Wasserkühler, Abluftschlauch |
| Faser-Galvo, 20–60 W | Etwa $1.500–3.500 für einfache Markierer; $3.000–7.000 für MOPA oder geschlossene Geräte | Abschirmung oder Gehäuse, Schutzbrille für 1064 nm, Drehachse |
Welchen Lasergravierer soll ich kaufen? Empfehlungen nach Profil
Der beste Lasergravierer für Einsteiger
Eine Diode mit 10–20 W und Air Assist, mit Gehäuse, wenn sie in der Wohnung steht. Sie graviert Holz, Leder, Schiefer und dunkles Acryl, schneidet dünnes Sperrholz und bringt dir Fokus, Geschwindigkeit und Leistung bei, ganz ohne Wasserkühler. Nimm lieber eine Maschine mit GRBL, das gibt dir die größte Softwareauswahl. Unser Ratgeber Lasergravur Einstellungen nach Material liefert dir Startwerte.
Ein kleines Gewerbe: Geschenke, Schilder, Acryl
Ein CO2-Tischgerät mit 40–55 W, idealerweise mit Kamera. Es schneidet schneller als eine Diode, kommt mit jedem Acryl und mit Glas zurecht und rechnet sich über die Menge. Für überwiegend Holzprodukte ist eine Diode ab 20 W ein günstigerer Einstieg.
Metall: Anhänger, Becher, Werkzeuge, Schmuck
Ein Faser-Galvo mit 20–30 W. Wähle MOPA für Farben auf Edelstahl oder tiefes Schwarz auf eloxiertem Aluminium und plane eine Drehachse für Becher und Ringe ein. Eine Diode mit Markierspray reicht für gelegentliche Anhänger, nicht für ein Metallgeschäft.
Schneiden: dickes Holz, transparentes Acryl, Produktion
Ein CO2-Laser mit 60–100 W, meist mit Ruida-Controller und größerer Arbeitsfläche. Prüfe Stellfläche, Belüftung und Stromversorgung, bevor du bestellst.
Fragen vor dem Kauf
Bevor du bestellst
- Was werde ich meistens herstellen, und aus welchen Materialien?
- Muss ich schneiden, und wie dick, oder nur gravieren?
- Transparentes Acryl oder Glas auf der Liste? Dann CO2. Blankes Metall? Dann Faser.
- Ist die Leistung als optische Ausgangsleistung angegeben, nicht als elektrische Aufnahme?
- Wo wird er stehen: Platz für ein Gehäuse, einen Abluftschlauch nach draußen, einen Wasserkühler?
- Laserklasse, Gehäuse und Schutzbrille für die richtige Wellenlänge?
- Welcher Controller steckt drin (GRBL, Ruida, JCZ-Galvo, proprietär), und welche Software kann ihn steuern?
Der Controller zählt mehr als die Marke. GRBL-Karten, verbreitet bei Diodenlasern, funktionieren mit vielen Programmen; Ruida ist bei größeren CO2-Maschinen üblich; Galvo-Markierer werden oft mit einer JCZ-Karte und EZCad geliefert. Frag den Verkäufer, welche Karte drinsteckt.
Erst testen, dann kaufen: So arbeitet Bernie mit jedem Lasertyp
Bernie ist eine kostenlose Lasersoftware, finanziert durch Spenden, ohne Konto und ohne Abo. Sie deckt die vier Familien oben ab, aber nicht jeden Controller auf die gleiche Weise, wie die Seite kompatible Maschinen zeigt:
| Controller | Verbindung | Unterstützung in Bernie |
|---|---|---|
| GRBL (grblHAL, FluidNC, GRBL-M3) | USB, WLAN, Ethernet | Direkte Steuerung |
| Marlin, Smoothieware | USB | Direkte Steuerung |
| Benutzerdefinierter G-code (Duet, Mach3/4, UCCNC) | Je nach Maschine | Direkte Steuerung |
| Ruida, auch mit Doppelröhre | Netzwerk, .rd-Datei, Relais über Bernie Link | In Erprobung |
| JCZ-Galvo (Konfiguration EZCad2, EZCad3) | .ezd-Export | EZCad-Export |
| Trocen, TopWisdom, K40 (M2 Nano), eigene Protokolle von xTool und Emblaser | — | Dateivorbereitung |
Lerne zuerst am virtuellen Laser
Der virtuelle Laser simuliert eine komplette GRBL-Maschine, Beschleunigungen inklusive: Lerne, bereite Dateien vor und schätze Laufzeiten ganz ohne Hardware. Ein virtueller Galvo, Ruida und eine JCZ-Karte sind ebenfalls dabei.
- Öffne Bernie Studio in deinem Browser oder installiere Bernie von der Download-Seite (Windows, Linux und Browser schon heute; Mac, iPad und iPhone bald).
- Wähle beim ersten Start deinen Lasertyp (Diode, CO2, Faser) oder den virtuellen Laser.
- Wende eine Einstellung aus den Materialbibliotheken an: über 1.800 Einstellungen für Diode, CO2 und MOPA-Faser.
- Öffne die Vorschau: Sie spielt den Auftrag Linie für Linie ab, schätzt die Dauer und beantwortet „Why this line?“ (Warum diese Linie?), wenn du auf eine Bahn klickst.
„Find My Laser“: vom Auspacken bis zum ersten Auftrag
Wenn die Maschine ankommt, schließ sie per USB an. „Find My Laser“ (Meinen Laser finden) probiert die üblichen Port-Geschwindigkeiten durch und erstellt ein Profil aus der Maschine: Arbeitsbereich, Leistung, Geschwindigkeiten, Beschleunigungen. Klappt es nicht, sagt die Funktion, warum: Port belegt, nicht gefunden oder Treiber fehlt.
Der Katalog enthält außerdem 17 startklare Maschinen von xTool, Snapmaker, Emblaser, Ortur, Sculpfun, Creality, Atomstack und WorldStarTech, und deine LightBurn-Geräteprofile (.lbdev) lassen sich importieren. Mehr unter Verbindung und Steuerung und in unserem Ratgeber LightBurn Alternative kostenlos.
Keine Kamera an der Maschine, die du willst? Bernie kann eine USB- oder Netzwerkkamera nutzen oder ein Foto von deinem Smartphone: siehe Kamera und Drehachse.
Galvo und Faser: in Bernie vorbereiten, mit EZCad markieren
Für JCZ-Galvo-Maschinen bereitet Bernie deine Markierungen vor, simuliert und exportiert sie: Linsenfeld, Faser-, MOPA-, UV- oder CO2-Quellen, Linsenkorrekturen, Zylinderkorrektur und Galvo-Drehachse. Projekte werden als .ezd-Dateien exportiert, in EZCad 2.14.11 geprüft, und den Auftrag startest du aus EZCad. Details auf der Seite Galvo und Faser.
Probier Bernie aus, bevor du einen Laser kaufst
Kostenlos, ohne Konto, ohne Abo, mit einem virtuellen Laser zum Lernen, während du dich entscheidest.
Häufige Fragen
Diodenlaser oder CO2-Laser: Was ist besser für Einsteiger?
Ein Diodenlaser ist meist die bessere erste Maschine: günstiger, kleiner, ohne Wasserkühlung oder Spiegeljustage und sehr gut auf Holz, Leder und Schiefer. Ein CO2-Laser ist die bessere Wahl, wenn du viel schneiden, mit transparentem Acryl arbeiten oder Glas mattieren willst.
Taugt ein Diodenlaser für Metall?
Nur zum Markieren. Er markiert eloxiertes oder lackiertes Metall, indem er die Beschichtung entfernt, und blanken Edelstahl mit Markierspray, kann Metall aber weder tief gravieren noch schneiden. Für regelmäßige Metallarbeiten ist ein Faserlaser das richtige Werkzeug.
Faserlaser oder CO2: Was ist besser für Metall?
Faser. Blankes Metall absorbiert die Wellenlänge von 1064 nm eines Faserlasers, reflektiert aber den Strahl von 10,6 µm eines CO2-Lasers, der Metall nur mit Markierspray markieren kann. Dafür schneidet ein CO2-Laser Holz und Acryl, wofür ein Faserlaser nicht gemacht ist.
Ist ein Galvo-Laser besser als ein Portallaser?
Er ist viel schneller, oft mehrere Tausend mm/s, weil sich nur zwei kleine Spiegel bewegen. Sein Feld ist aber klein, typisch 110 × 110 mm, und er ist eher zum Markieren als zum Schneiden gebaut. Ein Portallaser passt zu großen Werkstücken, ein Galvo zu kleinen Teilen in Serie.
Welche Software funktioniert mit meinem Laser?
Das hängt mehr vom eingebauten Controller ab als von der Marke. Diodenlaser auf GRBL-Basis funktionieren mit vielen Programmen; CO2-Maschinen mit Ruida und JCZ-Galvo-Maschinen brauchen Software, die sie ausdrücklich unterstützt. Prüf den Controller in der Dokumentation oder auf dem Etikett der Karte.